Goofy Zillertal

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Go for Goofy

Ferien auf dem Bauernhof, mal anders

Auch in den Ferien müssen wir ran. Die Tiere machen schließlich keinen Urlaub...

Als erstes werden die Ställe der Pferde ausgemistet. Es stinkt zwar etwas, aber es macht trotzdem Spaß und Ulli freut sich auch über etwas Gesellschaft.

Mist raus, Stroh rein. Noch etwas Heu dazu und schon ist alles wieder sauber.

Jetzt bringen wir die Pferde wieder in ihre Boxen.

Nach einer kurzen Pause fahren wir auf den Acker zum Rote-Beete-Ernten.

Mirko ist auch mit dabei und schnackt ein bisschen mit uns.

Nur noch vier Kisten. Fast fertig...

Nach 2,5 Stunden sind 20 Kisten á ca. 8kg abgeerntet und fertig aufgeladen.

Rote Beete schmeckt aber nicht nur uns Menschen, sie wird auch an Rinder und andere Tiere verfüttert.

Kaum zu glauben, dass 160kg rote Beete für Goofy gerade mal für 10 Tage reichen.

Aber der kleine muss ja auch groß und stark werden, denn er bekommt seit ein paar Tagen keine Milch mehr.

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Der Alltag kehrt wieder ein

Nach dem Erntefest kehrt der Alltag langsam wieder ein.

Es hat die letzten Tage ziemlich geregnet. Darunter müssen die Arbeitsschuhe ganzschön leide. 

Goofy und Julius macht das aber garnichts aus. Sie spielen trotzdem voll Energie im Matsch. 

Goofys erstes Erntefest

Mirko bringt die Erntekrone an, die wir gestern gebunden haben, - ganz im Stile des Zillertaler Almabtriebs.

So, fertig geschmückt. Passt genau!

Noch ist es ungewohnt mit einer lauten Glocke um den Hals, und Goofy ist ewas erschrocken, doch er wird schön gestreichelt und dann geht es ihm wieder gut 

Am Stand werden wir zum Projekt befragt. Wir sind erstaunt, wie viele Leute bereits von Goofy gehört haben und ihn nun besuchen kommen.

Annäherung zwischen Goofy und seinem Kumpel Julius. Ob Julius wohl auch gerne eine so schöne Krone hätte?

Die Reihe der prächtig geschmückten Erntewagen zieht durch das Dorf und wir sind mittendrin (-;

Lucy und Pippa haben Goofy gut im Griff!

Wir haben in den letzten Tagen auch häufig das Am-Halfter-Laufen geübt, damit es heute klappt.

Er macht das super!

Goofy läuft brav hinter Julius her und nich mal die Gerte kommt zum Einsatz.

Trotz Regen herrscht ordentlich Betrieb rund um unseren Stand.

Nach dem Füttern legt Goofy sich zum Wiederkäuen in den kleinen Stall. Es ist so friedlich. Draußen plätschert der Regen und wir machen es uns mit ihm genmütlich.

Dann muss Goofy zurück in seinen Stall. Er will aber nicht.

Aber dann fällt uns ein Trick ein: Amelie läuft mit dem Milcheimer vorweg und plötzlich trottet Goofy ganz freiwillig und zügig hinterher.

 

Jetzt können Julius und er sich von dem anstrengenden Tag erholen.

Die Besucher verlassen das Museumsdorf, das Erntefest neigt sich dem Ende zu. Was für ein Tag!
 

Goofy in der Zillertaler Heimatstimme

In der aktuellen Ausgabe der "Zillertaler Heimatstimme" ist ein Artikel über Goofy und unsere Klasse erschienen. Die Chefredakteurin Gerda Gratz war bei der Übergabe beim Breitlahner dabei und hat sich ausführlich mit uns unterhalten. Den Artikel findet ihr hier auf Seite 3:

https://www.zillertalerheimatstimme.at

Vorbereitungen auf das Erntefest

Morgen ist das Erntefest. Die 9c macht einen Infostand rund ums Projekt. Hier seht ihr Mia, wie sie gerade die Pinnwand mit unseren Plakaten bestückt.

Im hofeigenen Garten pflücken wir Blumen, um die Erntekrone für Goofy zu dekorieren.

Als Grundlage der Krone brauchen wir erstmal ein Gestell aus Buchsbaum. Die Blumen werden erst zum Schluss eingeflochten.

 

 

Das Modell muss immer wieder angepasst werden, bis es ordenltich sitzt.

Kaum haben wir Goofy und Julius angebunden, um sie zu striegeln und zu schmücken, bleiben Besucher stehen und wir kommen ins Gespräch. Das erleben wir oft.

Marie mit dem Milcheimer. Trinken ist eindeutig Goofys Lieblingsbeschäftigung.

So langsam wird es!

Mirko säubert Uli vor dem großen Tag morgen. Eine ordentliche Grundreinigung gehört einfach dazu!
 

Der erste Stalldienst

Wir sind das erste Mal bei Goofy und lernen ihn etwas näher kennen. Zur Begrüßung wird erstmal gekuschelt und dann gibt es auch schon Frühstück.

Langsam wird seine Nahrung von Milch auf feste Nahrung, wie Heu, Getreide und Zuckerrüben, umgestellt. Zur Zeit bekommt er eine Mischung aus Wasser und Milchpulver

Wir kümmern uns während des Stalldienstes aber nicht nur um Goofy. Auch Ulli und Ilse müssen versorgt werden.

Wir bringen die beiden erstmal auf die Weide, bevor es dann weitergeht...

 

Wir gehen erstmals mit Goofy spazieren, um ihn für das, am 29.09.2019 anstehende, Erntefest vorzubereiten und ihn an das Halfter zu gewöhnen.

Es klappt schon ganz gut!

 

Julius ist auch mit dabei.

 

Die erste Begegnung von Julius und Goofy läuft super. Julius ist 3 Monate älter als Goofy und fortan sein älterer "Bruder".

Sie sind jetzt schon beste Freunde und verstehen sich sehr gut.

Die Sicherheitseinweisung

Am Di, dem 17.9.2019 findet sich die ganze Klasse im Museumsdorf ein. Es erfolgt die obligatorische Scherheitsbelehrung durch Egbert. Danach schickenwir Herrn Mehnert erstmal zum Einkaufen: 4 Paar Sicherheitsschuhe S3 mit Stahlkappe in verschiedenen Größen für das erste Stallteam.

Nach der Einweisung sehen wir alle zusammen das erste Mal Goofy wieder. Er hatte etwas Fieber die letzten Tage. Eine Reaktion auf die Reise. Wir haben auch darüber gesprochen, dass Goofy nächste Woche "gekniffen" wird. 

Nun kann es also losgehen mit unserem Projekt.

Goofy in den tiroler Medien

Überraschend stößt am Dienstag, dem 10.9 noch ein Team des ORF (Öffentlich rechtliches Fernsehen Österreichs) dazu, um einen kurzen Beitrag über unser Projekt zu drehen. Da kommt es nach kurzer Zeit zu kleinen Komplikationen aufgrund unserer eigenen Dreharbeiten. Aber wir können uns dann schnell einigen, dass das ORF sich etwas zurückhält und sich nicht zwischen uns und Goofy stellt. 

Goofy darf dann nach langer Zeit mal wieder aus seinem kleinem Stall und wird von den Mädchen zu einer kleinen unumzäunten Wiese direkt neben Walters Almhütte geführt. Die Mädels haben Schwierigkeiten, Goofy am Halfter zu halten, so wild ist er. Der Tiroler Amtstierarzt Dr. Kastlunger führt die offizielle Untersuchung durch und genehmigt den Transport. Dann werden Walter, Egbert, Amelie, Lilly und Frau Dammann noch interviewt. Und wir stellen auch Dr. Kastlunger noch einige Fragen.

Am Ende verläuft alles glatt und Goofy geht in die Hand von Egbert Läufer über. Walter und Egbert verstehen sich prima, obwohl sie ganz verschiedene Dialekte sprechen. Sie haben sogar fast das gleiche Hemd an.

 

Goofys Ankunft im Museumsdorf

Am späten Abend des 11.9. gegen 23 Uhr öffnen sich noch einmal die Tore des Museumsdorfes. Mirko lehnt am Stall und sieht zu, wie Egbert und Herr Mehnert mit dem Anhänger in der Nacht vorfahren. Es ist geschafft! Nach 14 Stunden mit mehreren Pausen ist Goofy in seinem neuen Zuhause angekommen. Die Fahrt über hat er in dem geräumigen Anhänger zumeist gelegen und wirkte einigermaßen entspannt. In Göttingen wurden dann noch 3 Ziegen hinzugeladen und leisteten dem Stierkalb fortan Gesellschaft. Oder besser gesagt: Sie beschnupperten sich von entgegengesetzten Seiten des Anhängers aus.

Mirko führt Goofy mit zwei Fingern gekonnt per Saugreflex in den freien Schafstall am Ende des Museumsdorfes, damit Goofy sich erstmal in Ruhe einleben kann. Und dann gibt es noch einen Eimer Milch. Eine schöne friedliche Stimmung: Goofy trinkt, Egbert, Mirko und Herr Mehnert gucken zu. Keiner spricht ein Wort. Jeder ist froh, dass das gut gegangen ist, denn der Transport lag uns allen auf. 

Freudiges Wiedersehen

Wer hätte das gedacht? Vor nur 2,5 Monaten hatten wir diese verrückte Idee und gestern passierte es wirklich! Wir kommen zurück ins Zillertal, um unseren Stier Goofy zu holen. Nach einer langen Fahrt kommen wir endlich im Zillertal an und können es kaum erwarten, Goofy wiederzusehen. Direkt nach unser Ankunft, stürmen wir den Stall der Kühe. Goofy steht in seiner eigenen Niesche und ist kaum wiederzuerkennen. Unglaublich, wie er in dieser Zeit gewachsen ist. Von Walter geschätzte 140-160 kg soll er jetzt wiegen. Er hat auch schon kleiner Hörner, ist aber noch genauso verkuschelt. Als dann Egbert später nachkommt, lernt Goofy seinen neuen Besitzer kennen. Die Begegnung zwischen dem Stier und dem Bauern des Museumsdorfes lässt sich von uns nur mit Liebe auf den ersten Blick beschreiben. 

 
 
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