Goofy Zillertal

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Go for Goofy

Der Misthaufen - die Visitenkarte eines Bauernhofes

Der Misthaufen auf dem Bauernhof ist wie eine Visitenkarte: Er zeigt, wie hier gewirtschaftet wird. Ist er sauber und gerade gestapelt, dampft friedlich vor sich hin, so hat der Bauer oder die Bäuerin ihren Hof gut im Griff. Ansonsten halt eher nicht so.

Heute haben Jonas und Herr Mehnert gelernt, wie man einen Misthaufen ordentlich aufbaut. Wie immer bringen wir zunächst Goofy und seine Herde auf die Weide um dann freie Bahn zu haben, allen Mist mit der Mistkarre aus dem Stall hinaus zu schaffen.

Dann wird der Mist hoch auf den Misthaufen geworfen. Uns haben die Mistklumpen im Gegenlicht an Kometen im All mit Schweif erinnert und wir haben eine kleine Fotoserie gemacht:

Passt viellicht gar nicht so schlecht, denn die Kometen sollen Wasser auf die Erde gebracht und so das Leben ermöglicht haben so, wie der Mist Nährstoffe auf den Acker bringt und das Leben ermöglicht.

Derweil klettert einer mit der Leiter auf dem Haufen und baut die Ränder möglichst senkrecht hoch und tritt sie schön fest.

So kann ein Misthaufen hoch gestapelt werden.

Sieht unser nicht richtig gut aus?

Ein Misthaufen ist wie ein Organismus. Im Inneren ist er durch die Energieumwandlung der Bakterien bis zu 70 ° heiß. Das ist wichtig, damit die Unkrautsamen im Stroh zerstört werden und nicht beim Ausbringen auf dem Acker austreiben. Außerdem wird durch die Gärung der Mist so aufgeschlossen, dass er auf dem Acker direkt zu Humus wird und dadurch die Bodenfruchtbarkeit erhöht. Ein perfekter Kreislauf!

Als dann Pippa und Ella kamen, war heute schon alles fertig. Da blieb etwas Zeit für ein kleines Fotoshooting mit den Pferden, bevor dann die Rinder wieder von der Weide geholt wurden.

Kuschelstunde mit Goofy

Heute war der Stalldienst sehr entspannt. Als alles fertig war, lag Goofy so friedlich vor dem Stall, dass sich Emelie und Lucy einfach dazu gesetzt haben. 

Goofy scheint das auch zu gefallen.

Danach ging es auf die Weide. Das Leben von Rinderhirten kann auch mal gamz entspannt sein: Auf dem Strohwagen sitzen und zuschauen.

Hmmm, der Löwenzahn scheint Goofy gut zu schmecken! Rinder sind die Liebkoser der Erde! Unzählige Male am Tag berühren sie mit ihrer Schnauze liebevoll den Boden. Und das Land, auf dem sie weiden, wird durch sie fruchtbarer und besser. Wenn es nicht zu viele sind. Ein Grund mehr, Goofy zu mögen! 

Schau mir in die Augen, Kleines! Gar nicht so einfach für ein Rind, bei dem die Augen so seitlich liegen.

Kartoffel-Legen in Coronazeiten

Ende April müssen die Kartoffeln in die Erde, damit sie zum Kartoffel-Tag im August auch geerntet werden können.

Für uns als Klasse war es das erste Mal seit 8 Wochen, dass wir uns alle mal wieder gesehen haben. Selbstverstädnlich mit Maske und Sicherheitsabstand.

Zuerst mussten wir das Feld eggen. Beim Eggen bekommt jeder ein Seil in die Hand und dann heißt es: An einem Strang ziehen!

Man zieht einen Eisenteppich über das Feld, um es zu glätten.

Das sieht einfach aus, aber ist derbe anstrengend! 

Da ist voller Einsatz gefragt! Schaut euch Luca an!

Unsere Lehrer haben natürlich auch mitgeholfen und sich ordentlich ins Zeug gelegt.

Das geht ganz schön in die Beine! 

Bei großen Feldern braucht man dafür ein Zugrind, Zugpferd oder einen Trecker. Bei dem kleinen Feld ging es aber auch so.

Mirko holt die Peitsche...

Und gibt die Lenia. Kinderarbeit oder Teambuilding?

 

Und dann kam die Lochmaschine zum Einsatz.

Bei ihr werden mit Schaufelrädern Löcher in den Boden gebohrt, in die dann die Kartoffeln gelegt werden können. 

Auch da muss man sich voll nach vorne legen.

 

Es fing dann an zu regnen und wir mussten das Kartoffel-Legen verschieben.

Dafür gab es noch Anderes zu tun: Die Jungs haben die Infotafel abgebaut und in den Eingangsbereich gestellt, damit die Zaungäste das Projekt auch bei geschlossenem Museumsdorf verfolgen können.

Dafür mussten die Dachziegel komplett abgebaut werden und wieder angenagelt.

Die Gänse und Enten sind geschlüpft! Sie werden unter einer Wärmelampe warm gehalten.

Man kann sie als Küken an ihren Schnäbeln auseinander halten: Die Entenschnäbel sind rund, die der Gänse flacher. Und natürlich sind Gänseküken größer.

Das Gelb der Entenküken ist irre! Viele von uns wollten am liebesten welche mit nach Hause nehmen.

Goofy büxt aus

In der Nacht auf Donnerstag war es soweit: Goofy hat sich durch die Stäbe seines Stalls gemogelt - er ist ja als Milchrind doch ein ganz Schlanker - und hat sich an der Silage vollgefuttert.

So schlimm, dass er am Morgen mit aufgeblähtem Pansen dalag. Zum Glück hat Mirko es gleich am Morgen entdeckt und ihn hochgetrieben, dass durch Bewegung die Verdauung in Gang kommt und der Pansen nicht auf die anderen Organe drückt. Das hätte gefährlich werden können! Ob Goofy daraus gelernt hat?

Frühling auf der Weide

 

 

 

 

 

Rinderfellgeschichten

Auch wenn der Winter heuer nicht besonders kalt war im Norden, konnten wir doch ab Oktober bewundern, wie Goofy dunkelbraunes Winterfell bekommen hat. Nun, da der Frühling einkehrt, legt Goofy dieses recht dicke Fell wieder ab. Wie schön darunter sein feineres Sommerfell glänzt!

Uli geht es genauso. Und weil ihn der Fellwechsel so am Rücken juckt, scheuert er sich liebend gerne irgendwo den Rücken. Da kennt er kein Ende, er hat sich da vor ein paar Wochen schon mal an einigen Stellen wund gescheuert. Mit viel Pflege und Jodsalbe haben Mirko und Jessica die Stellen wieder zu bekommen.

​Aber auf der Weide müssen wir aufpassen, dass er sich nicht an Ästen und Zäunen wieder wundscheuert. Bescheuert, das mit dem Scheuern :-) 

Wir striegeln deshalb zur Zeit immer fleißig unsere Rinder, hier seht ihr Konrad und Herrn Mehnert. Das lieben sie. Dann stehen sie ganz ruhig da, mit gesenktem Kopf. Und zeigen einem auch manchmal, wo sie es mögen, indem sie ihren Hals lang machen oder dort hinzeigen mit ihrem Kopf.

Goofys Hörner sind übrigens schon ganz schön gewachsen! Und sie sind immer so schön warm!

 

Goofy in Corona-Zeiten

Seit dem Ende der Märzferien herrscht nahezu auf der ganzen Welt der Ausnahmezustand. Die Schule ist geschlossen. Unser Unterricht findet seit 3 Wochen zu Hause statt. Mit unseren Lehrern und Mitschülern kommunizieren wir nur noch digital. 

Was passiert aber in dieser Zeit mit Goofy, dem analogsten Mitglied unseer Klasse? Wer kümmert sich um ihn (und um die vielen anderen Tiere im Land)? 

Das Museumsdorf ist aufgrund der Kontaktsperre derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen. Und Mirko übernimmt, unterstützt von einem kleinen Futterteam, alle Arbeiten.

Wir haben dann aber gedacht: Wir sind doch für Goofy verantwortlich! Und das Risiko, dass wir uns zu zweit während das Stalldienstes in Arbeitsklamotten gegenseitig anstecken, ist äußerst gering. Deshalb haben wir mit Mirko abgesprochen, dass wir donnerstags zu zweit in zwei Schichten zum Stalldiesnt kommen und auch sonst auf dem Hof helfen.

Im Moment ist sehr viel zu tun! Die Felder müssen geeggt und bestellt werden. Und für uns ist es eine willkommene Abwechslung vom Home-Office! Es gibt Dinge im Leben, die lassen sich nicht digtal erledigen. Der Stalldienst gehört dazu.

 

Aus unserem Stierkalb wird ein Ochs

Letzten Dienstag war es soweit: Der Tierarzt hat Goofy kastriert. Dies wurde nötig, weil Goofy die letzten Wochen doch zunehmend wilder wurde. Wer kann ihm das verdenken? Der Tierarzt hat Goofy erst mit einer Spritze sediert, ihm dann eine örtliche Betäubung an den Hoden versetzt und dann die Samenleiter mit einer Zange an zwei Stellen übereinander jeweils für 2 Minuten gequetscht. Dadurch wird die Blutversorgung der Hoden zerstört und die Hoden sterben ab.

Goofy hat drei Tage lang noch mit gekreuzten Hinterbeinen gestanden, der Arme! Denn der Hoden ist noch ganz schön geschwollen. Aber es geht ihm trotzdem gut. Und wir sind nun gespannt, wie sich sein Wesen dadurch verändert. Es heißt ja, Ochsen bekämen einen besonders hübschen Kopf...

 

 

Vegan kochen für die ganze Klasse

Rezepte immer zur Hand

Auch unser Brot backen wir selber.

Benni ist der Hahn im Korb in unserer Kochtruppe.

So leckere Dips! Hhhmmmm!

Voilá: Die Köche und Köchinnen des heutigen Tages!

Es gibt eine wunderbare Süßkartoffel-Karotten-Kokosmilch Suppe. So lecker!!!

 

 

Expertenrunde mit Egbert

Museumswart Egbert steht in einer Expertenrunde zum Abschluss des Projekttages Rede und Antwort.

Goofy macht glücklich

Kameramann Philipp ist überall dabei.

Kuscheln mit Goofy in der Box.

Sooo gemütlich!

Neues aus der Tischlerei

 

Ein Führstrick für Goofy

In der Seilerei des Museumsdorfes stellen Emily, Emelie und Mia Führstricke für die Rinder her.

... sieht doch wirklich gut aus, oder?

Das Kettenhalfter ist fertig

Die vorerst letzte Runde in der Schmiede: Heute wollen die Jungs Goofys Kettenhalfter fertigstellen.

Luca ist schon ein echter Experte im Umgang mit Hammer und Amboss!

Der WDG Kindergarten besucht Goofy

 

Heute haben wir ganz junge Gäste. Der WdG Kindergarten hat sich - trotz Sturmwarnung - auf den Weg ins Museumsdorf gemacht.

Emelie, Amelie und Lucy begrüßen die Kleinen am Eingang. Wer hat schon was von Goofy gehört? Alle melden sich (-;

Wie immer ist die Schmiede die große Attraktion. Die Jungs erklären geduldig, woran sie arbeiten.

Auch die neu aufgestellte und selbst gebaute Infotafel wird bewundert.

In der Tischlerei dürfen alle Kinder Nägel einschlagen.

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Goofy auf dem Internationalen Zugrindertreffen

Unsere neue Infotafel,- erstmals offiziell im Einsatz.

Natürlich machen Goofy und Julius auch beim internationeln Zugrindertreffen mit!

Abends gibts verschieden Vorträge. Einer der Höhepunkte ist unser Goofy Projekt.

Philipp und Nils berichten, was wir alles im Museumsdorf und in der Schule rund um Landwirtschaft und Nutztierhaltung lernen. Lucy übersetzt für alle internationalen Teilnehmer des Treffens ins Englische.

Der Vortrag der drei ist ein voller Erfolg: die Zuhörer sind beeindruckt und begeistert!

Goofy-Führung für die Eule

Bis zum nächsten Mal liebe 2a

Ein Besuch in der Schmiede. Hier ist gerade ein Kettenhalfter in Arbeit.

Wer möchte Rote Beete probieren?

Jetzt dürfen alle einmal Goofy streicheln und putzen.

 Die Grundschüler bekommen einen Einblick in die Tischlerei und dürfen selber mitanpacken. Bloß nicht den Nagel verfehlen.

Herr Mehnert ist auch dabei.

 

Ami, Helli, Giada und Benni stellen der Grundschulklasse Goofy vor.

Goofy auf dem Tag der offenen Tür

Heute, am Tag der offenen Tür haben wir Goofy zum ersten Mal öffentlich in der Schule präsentiert. Zu Fuß haben wir ihn aus dem Museumsdorf in die Schule geholt. So einen Aufzug hat die Schule in ihren 90 Jahren wohl auch noch nicht erlebt!

Im Innenhof hatten wir ja am Vortag für Goofy einen Paddock aufgebaut. Dort bekommt er nun Stroh, Heu, Wasser und Silage.

Augenscheinlich fühlt er sich gleich wie zu Hause und erkundet neugierig sein neues Terrain.

Egbert und Jessica vom Museumsdorf sind auch mit dabei und helfen uns beim Auf- und Abbau. Außerdem geben sie uns Sicherheit, falls etwas passieren sollte. Aber es wird ein ruhiger Vormittag.

Schnell ergeben sich auch hier wieder tiefgehende Gespräche über unser aller Umgang mit Fleisch und Ernährung. Man redet anders über diese Themen, wenn man Goofy dabei berührt - oder er einen berührt.

Zweieinhalb Stunden lang zieht Goofy wie ein Magnet Kinder und Erwachsene an, die sich für unsere Schule interessieren. Ihm scheint es zu gefallen.

Dann bauen wir wieder ab. Und nun zeigt sich, was ein Gebirgsrind ist: Die drei Stufen im Innenhof sind für Goofy kein Problem. 

Pippa und Jessica bringen Goofy zurück ins Museumsdorf. Wie elegant er doch geht, auf seinen "Fingernägeln". Das sind nämlich die Hufe von Rindern: Fingernägel von jeweils zwei zusammengewachsenen Fingern!

Als wäre es das Normalste von der Welt: Ein Stierkalb trottet über den Schulhof. Wir finden, dass so ein Bild häufiger zu sehen sein sollte in einer Welt, in der es in Deutschland 12 Mio Rinder gibt.

Wo täglich 1100 Schüler*innen durchgehen, da passt auch Goofy durch.

Und das war's für Goofy! 

Nicht aber für uns: Nun muss natürlich noch aufgeräumt werden. Das Stoh kommt auf die Schubkarre.

Auch hier heißt es Teamarbeit! Frau Dammann hilft auch mit. Mit Heugabeln kann man sich auch mal in die Quere kommen.

Unsere Viertklässler-Gäste werden gleich eingespannt, damit sie wissen, was sie an unserer Schule erwartet: Mit Anpacken!

Goofys Auftritt im Innenhof vorbereitet

Goofy wird morgen am Tag der offenen Tür im Innenhof mit dabei sein. Heute haben wir vor unserem Klassenraum 102 schon mal einen improvisierten Stall aufgebaut. Mit Egberts und Wolfs Hilfe haben wir mit dem Transporter vom Museumsdorf Holzzäune herangeschafft.

Das selbstgebaute Info-Häuschen aus Fachwerk haben wir auch rangeschleppt für unsere selbst geschriebene Info-Tafel, die frisch aus dem Druck erstmalig zu sehen sein wird.

Außerdem haben wir in der Schule aus einem 2 x 1 m Bettlaken von Frau Dammann ein Transparent angefertigt und über dem Stall am Gebäude aufgehängt, sodass man von weither sehen kann, worum es uns geht: Go for Goofy!

Mit Goofy haben wir im Museumsdorf natürlich auch eine Runde gedreht. Er liebt es mit uns spazieren zu gehen!

Währenddessen haben Niels, Emelie und Cassius aus der Freitagsgruppe - normal - den Stall ausgemistet. Cassius ist heute "The King of Manure". Es muss immer einer oben auf dem Misthaufen stehen, um ihn festzutreten und dafür zu sorgen, dass er gerade hochgebaut wird und nicht wie eine Pyramide, sonst fasst er nichts. 

Goofy im NDR-Fernsehen

Goofy hat es heute live in die Nachrichten des NDR-Fernsehens geschafft! Um 14 Uhr haben Nils, Pippa und Jojo der Reporterin Alina Stiegler das Projekt vorgestellt. Schaut selbst hier:

 

Der Link lautet: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Schueler-retten-Stierkalb-vor-dem-Schlachter,ndrinfo1480.html 

 

Und dann am Abend sendet das Hamburg-Journal einen Beitragbei dem gezeigt wird, wie wir heute während der Studienzeit eine 2. Klasse vom Ahrensburger Weg durch alle Stationen unserer Arbeit führen. Lenia, Anna und Herr Mehnert kommen dabei zu Wort, alle anderen sind bei der Arbeit zu sehen:

 

Der Link lautet: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Walddoerfer-Schueler-betreuen-Stierkalb-Goofy,hamj90196.html

 

Hinter den Kulissen sah es so aus:

 

 

Einen Stier führen

Durch Goofy kommen Schüler unserer Schule zum ersten Mal in ihrem Leben in Kontakt mit einem Rind. Und wenn sie Goofy in einer Vertretungsstunde dann noch durch die Horst führen, dann hinterlässt das Spuren.

Jevgenia aus S3 z.B. schreibt: "Nur von meinem 5-minütigen Einsatz her fand ich es atemberaubend, ein so mächtiges Tier zu führen. Das war ein Miteinander, das ich noch nie erleben durfte und sonst wohl auch nie erlebt hätte. Goofy hat mir vertraut, obwohl er jung war. Denn das dünne Seil hätte ihn nicht davon abgehalten, mich schwer zu verletzen, weshalb ich anfangs auch Angst hatte. In der Situation musste ich nicht nur meine persönliche Angst vor großen Tieren überwinden, sondern auch der Masse von Goofy standhalten. Die ganze Verantwortung lag in meinem Benehmen, denn ein solches Tier spürt Angst und Schwäche. Ich fand die Erfahrung lohnenswert und es sehr interessant, mir jedes Verhalten der Mitschüler gegenüber dem Tier anzuschauen."

Die Goofy-Debatte beschäftigt Abiturienten

Wie sehr Goofy und die Frage seiner Bestimmung mittlerweile die gantze Schule beschäftigt, merken wir nicht nur daran, dass zahlreiche Spaziergänger und Fahrradfahrer freudig Goofy begrüßen, wenn wir mit ihm in der Horst unterwegs sind, sondern er auch in schriftlichen Reflexionen, die Schüler anfertigen, ein Thema geworden ist. So schreibt z.B. Janne aus dem Babelprofil der Stufe 12 in ihrem Reisetagebuch:

"Als ich meinem Umfeld von unserer "Schulkuh" erzählt habe, wurde ich schockiert angeguckt. Dass wir eine Schulkuh haben, war kaum zu glauben, zu absurd der Gedanke. Und doch ist es wahr: Goofy ist seit nun fast einem halben Jahr hier bei uns in Volksdorf auf der Weide des Museumsdorfes. ... Ich dachte weiter darüber nach. Es gibt für mich zwei verschiedene Perspektiven bei der Entscheidung, was mit Goofy passieren soll. Einmal die Seite der Fleischesser. Sie haben durch dieses Projekt die Chance, ihrem Fleisch in die Augen zu sehen. Außerdem wachsen sie mit der Entscheidung, Goofy zu töten, da sie eine Verbindung zu ihm aufgebaut haben. Denn, dass dieses Rind nun "Glück" hatte, ist Zufall. Jeden Tag werden tausende seiner Artverwandten geschlachtet. Auf der anderen Seite haben wir die Perspektive der Vegetarier. Aus dieser, auch meiner Sicht, wäre die Entscheidung ganz klar: Goofy bleibt am Leben! Man isst gar kein Flisch und ist gegen das Töten von jedem Tier und so auch gegen das Töten von Goofy.

Zwei klare Meinungen. Das Problem: Man kommt so nicht zu einer eindeutigen Lösung.

Ich führe in meinem Umfeld mit vielen Leuten kleine Debatten über diese Frage und doch bleibt ein Ende offen. Ich fände es spannend, eine Podiumsdiskussion über die spannende Frage, die die ganze Schule beschäftigt, zu führen. Als spontaner Einfall käme mir die Zusammensetzung in den Sinn mit einem Schüler, einem Lehrer (pädagogischer Gedanke), einem Tierschützer, dem Museumsdorfleiter und vielleicht einem Journalisten.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt kann ich jedoch sagen, dass die Entscheidung, Goofy nach Volksdorf zu holen, eine total gute Idee war. Ohne ihn würde diese ganze Debatte nie stattfinden, welche unseren Lebensstil überdenkt und vielleicht sogar verändert."

Und Lilli, ebenfalls aus Stufe 12, schreibt: "Goofy bringt die Menschen zum Diskutieren. Was er deutlich macht, ist, wie falsch unsere Lebensmittelindustrie funktioniert. Wie viel Liebe und Arbeit man in ein Tier stecken muss, um es artgerecht und wertschätzend zu behandeln. Im krassen Kontrast, wie mit der herkömmlichen Salami, Mortadella oder dem Weihnachtsbraten umgegangen wird. Was wäre denn, wenn wir die Flächen, auf denen wir die Tonnen Futter anbauen, um Tiere zu versorgen, nutzen würden um Menschen zu ernähren? Wie viele Menschen müssten dann nicht hungern?"

Auch in den Ferien heißt es: Stall ausmisten!

Goofy frisst und trinkt wie jedes Rind täglich etwa ein Viertel seines Körpergewichts. Und das kommt alles hinten wieder raus. Dabei hält er sich nicht an Ferienzeiten oder Feiertage. Für unsere Klasse ist das eine Herausforderung, nicht nur während der Schulzeit, sondern auch in den Ferien weiter viermal in der Woche im Museumsdorf zu helfen, den Stall auszumisten. Am Sylvestermorgen haben Benni und Herr Mehnert den Stall tiptop sauber gemacht. Und irgendwie hatte das was: Den alten Mist rausschippen und den Stall neu einstreuen. Wenn das nicht zu Sylvester passt...

Milchkuhwirtschaft im Fokus der Medien

Goofy ist eines von 2,5 Mio Kälbern in Deutschland. Den allermeisten seiner Artgenossen sowie den 4,1 Mio Mutterkühen geht es dabei im Gegensatz zu ihm denkbar schlecht. Die Zustände der konventionellen hochgezüchteten Milchviehwirtschaft in Deutschland sind derzeit nicht nur für uns in der 9c ein Thema, sondern auch in Berlin. Viele Medien berichten darüber und wir haben wieder mal das Gefühl, dass wir mit Goofy mitten drin sind in einer brandaktuellen Debatte.

 

Zu zwei zusammenfasenden Artikeln aus der Süddeutschen Zeitung sowie einem Podcast gelangt Ihr hier:
»https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rinderhaltung-deutschland-zahlen-1.4682585
»https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/politik/so-leidet-die-milchkuh-e324872/  (SZPlus- kostenpflichtig)
»https://www.sueddeutsche.de/politik/milch-kuh-milchkuh-milchindustrie-milchpreis-tierhaltung-tierquaelerei-1.4689370

Ein Fachwerkbau für Goofy

Das Häuschen für die Info-Tafel über unser Projekt nimmt Formen an. Viermal haben sich Rasheed, Leo, Maxim und Nils mit Wolf vom Museumsdorf in der dortogen Tischlerwerkstatt getroffen und einen Fachwerkständer vom Feinsten getischlert.

Aus Kiefernbalken ganz ohne Metall- oder Leimverbindungen nur mit "Holznägeln" haben die Jungs mit Wolf einen Ständer gebaut, der stabil genug ist, draußen zu stehen und eine Infotafel zu beherbergen.

Nun fehlt nur noch ein Dach mit Ziegeln gegen den Regen. Wolf zeigt hier, wie er sich das vorstellt.

Geschafft! Der Ständer ist fertig und steht nun schon draußen. Damit in der Werkstatt wieder Platz ist für das nächste Projekt. Das Dach wird dann beim nächsten Mal gebaut.

 

Adventsandacht im Stall

Am 9.12. fand am Abend ein besonderes Ereignis im Stall von Goofy statt: Eine Adventsandacht. Im Rahmen der Aktion "Offener Adventskalender" der katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde aus Volksdorf, bei der an jedem Abend im Advent bis Weihnachten eine Tür eines Hauses in Volksdorf für Interessierte aus der Gemeinde für eine formlose Andacht geöffnet wird, hat sich auch der Relgionskurs der Stufe 9 des WdG von Herrn Mehnert an dieser Aktion beteiligt.

So waren wir am 9.12. zusammen mit dem Museumsdorf Gastgeber im Stall von Uli, Julius und Goofy. Es kamen ca. 40 Leute, darunter auch viele Kinder und Familien. Herr Mehnert hat mit der Gitarre einige Adventslieder begleitet. Und es wurden Texte vorgelesen, die während der Studienzeit im Stall entstanden sind. 

Am Ende hebn Mirko und Jessica vom Museumsdorf noch Punsch ausgeschenkt. Besonders lecker war der Rote-Beete-Punsch. Kein Wunder, den haben wir ja auch selbst geerntet!

Und nun folgen noch zwei Texte, die vorgelesen wurden:

Im Stall

von Fine, Jette und Amelie

 

Draußen herrscht die Nacht,

Der Tag ist nun vollbracht.

Eingeläutet durch drei Glocken

die uns’re Gemüter frohlocken

lassen, und wir haben es uns gemütlich gemacht.

Auf Fellen und Decken

So viel zu entdecken.

 

Der Geruch von Kräutern, Stroh ud Klee,

vermischt mit heißem, duftendem Tee.

 

Beruhigend, das rhythmische Kauen

Und das Rascheln von Stroh.

Weit entfernt von all dem Grauen,

wir alle hier, glücklich und froh.

 

Und im goldenen Licht,

hat ein jeder seine eig’ne Geschicht.

 

Wir sind doch alle gleich,

egal ob Esel, Kuh, ob Scheich,

Denn: Wir sind alle reich.

 

Reich an Geborgenheit, reich an Liebe

So wie Jesus in seiner Wiege.

Der König von uns all

Hier im Stall.

 

Die stillen Zeugen

von Lucy, 9c

 

Oh Heiliger, sie waren dabei

sahen als einzige direkt, was geschah.

Die große Geschichte kennt jeder weit und breit,

doch nur sie wissen, was an diesem Tag wirklich geschah.

 

Heilige Könige und Engel haben ihn gepriesen.

Dennoch sah er zuerst in ihre Augen.

Gottes Sohn wurde in dieser Nacht geboren

und sie waren die ersten, die angefangen haben zu glauben.

 

Unscheinbar still in der Ecke stehend,

sahen sie den wahren Schein.

Alle feierten das neu geborene Kind

und ließen die beiden still in der Ecke allein.

 

Heute sind sie nichts mehr, bloß Biofabriken, von denen wir viele haben,

unbedeutend und in Massen gezüchtet,

von vielen für selbstverständlich gehalten und missverstanden,

von denen, die nicht wissen, dass sie einst heilig waren.

 

Goofy-Führungen

Hier begrüßen Pippa, Marie, Emily und Ella die Zweitklässler zu unserer ersten Goofy Führung.

Stalldienst

Was vorne bei Goofy reingeht, das kommt auch hinten wieder raus. So ist das nun mal. Goofy frisst 6 kg Rüben und einige Arm voll Heu pro Tag. Und er säuft 15 l Wasser. Deshalb hat Tierhaltung immer auch mit "Scheiße" zu tun. Und dort, wo nicht wie in der Massentierhaltung durch Rillen im Betonboden die Exkremente als Gülle konzentritert werden und aufs Feld ausgebracht unser Grundwasser belasten, wo also noch mit Einstreu aus Stroh gearbeitet wird, da fällt Mist an und es entsteht auf dem Hof der gute alte Misthaufen. Mit Stroh gebunden kann der Dünger vom Boden viel besser aufgenommen werden. So werden Kreisläufe geschlossen und es entsteht eine nachhaltige Landwirtschaft.

Es steckt also sehr viel mehr dahinter, wenn es wieder mal heißt: Stall ausmisten und "Scheiße schippen"

In der Schmiede

Jonas, Henry, Luca und Valentin sind gerade dabei, zusammen mit Egbert ein Kettenhalfter für Goofy in der alten Schmiede anzufertigen.

Hier erklären sie der Klasse 2d aus der Grundschule Ahrensburger Weg, wie dies gemacht wird. Die Klasse wird von Marie, Emily, Pippa und Ella durch das Museumsdorf geführt und wir erzählen den Grundschülern alles, was wir rund um Goofy machen.

 

Bau einer Info-Tafel für Goofy

Goofy ist mittlerweile in Volksdorf schon recht berühmt geworden und viele Besucher im Museumsdorf haben Fragen zu ihm und dem Projekt. Damit Mirko und Egbert auch noch ihrer Arbeit nachgehen können, muss eine Infotafel her. Lenia und Jojo haben die Texte geschrieben und heute haben wir begonnen das dazugehörige Infotafel-Häuschen zu planen und zu bauen. Wolf vom Museumsdorf hat den Ehrgeiz, ohne Metallverbindungen auszukommen, deshalb werden wir ein kleines Fachwerkhäuschen bauen mit Zapfverbindungen. Rasheed, Nils. Leo und Maxim aus der Stufe 6 unterstützen uns bei der Holzarbeit in der Tischler-Werkstatt des Museumsdorfes.

Der Haustiertag

Lucy und Emelie informieren interessierte Besucher rund um unser Projekt.

So viele Kinder wollen Goofy streicheln.

 

Beim Haustiertag werden alle Tiere des Museumsdorfes im Ring geführt und vorgestellt. Goofy macht das prima! Emelie und Lucy natürlich auch (-;

Goofy, Julius und Uli bei der Vorstellung. Mirko erklärt alles, was die Besucher über Rinder wissen möchten.

Und wie immer ist es im Stall am gemütlichsten! Es wird ausgiebig gekuschelt. Aber Goofy lässt sich auch durch viele Kinderhände nicht von seinem Nickerchen abhalten.

Wovon er wohl träumt?

 

 

 
 

Pressetermine mit Abendblatt und BILD

 

Frau Dammann gibt ein Interview für das Hamburger Abendblatt.

Unser Filmteam ist auch dabei und hält alles Wichtige fest!

Pippa und Benni drehen eine Ehrenrunde mit Goofy für die Presse.

Ein Fotoshooting gehört auch mit dazu! Alle schön auf dem Wagen, damit sie Goofy nicht im Wege stehen.

Pippa und Ella geben ein Interview für die Instagram-Seite vom Hamburger Abendblatt.

Dann kommt die Fotografin der BILD. Es muss natürlich ein neuer Ort sein, damit es sich nicht wiederholt. Vor dem Stall, den wir ausgebessert haben, machen wir zusammen mit Goofy doch eine ziemlich gute Figur, oder?

Es geht weiter mit einem Foto von Marie und Jojo: "Nun kuschelt mal schön mit Goofy!" - Naja, wir wollen mal keine Spielverderber sein.

Auch im Stall sind alle mit dabei und stehen der "BILD-Chefredakteurin Nord" Antonia Sell Rede und Antwort. Eine ganze Stunde interviewt sie uns. Sie hat sich richtig für uns und das Projekt interessiert. Das war für alle eindrucksvoll. Es tut uns gut, über das Projekt zu sprechen. Dadurch wird uns selbst auch nochmal klarer, was uns dabei wichtig ist.

Ein Unterstand für Goofy

Damit es in Goofys Unterstand nicht reinregnet, haben wir zusammen mit Wolf, dem Tischler vom Museumsdorf, diesen Unterstand verschalt.

Zunächst haben wir Kiefernschwarten ausgesucht und auf passende Länge zurecht gesägt. Dann haben wir diese in einer überlappenden Stülpschalung an den beiden Seiten an die Eckpfosten genagelt. Dabei zeigte es sich, dass Nageln gar nicht so einfach ist.

Ganz fertig geworden sind wir nicht. Beim nächsten Mal geht es weiter. Danke übrigens an unsere beiden Gäste aus Sankt Petersburg, die uns tatkräftig unterstützt haben. Eine deutsch-russische Stallbaupartnerschaft!

Den Hühnern scheint unser Unterstand schon jetzt gut zu gefallen.

 
 

Rote-Beete-Ernte

Heute am Samstag haben wir auf dem Ackerland des Museumsdorfes am Tonradsmoor Rote Beete geerntet. 

Wer konnte, ist gekommen. Wir haben unsere Familien und Nachbarn mitgebracht, denn es sind viele Wurzeln zu ziehen.

Christel hat uns Brötchen gebracht. Und die roten Beeten haben wir auch probiert: Lecker!

Die grünen Männchen haben uns auch geholfen.

Die Futterrüben und Rote Beete auf den 3 ha reichen zusammen mit Heu und Stroh für unsere 3 Rinder gerade mal für einen Winter. Goofy frisst 6 kg davon täglich. Wenn man sich das klar macht, dann bekommt man abermals Respekt davor, was es braucht um 1 Stück Fleisch auf dem Teller zu haben. 

Mirko fährt die vollen Kisten zum Hof.

Drei Fuhren a 120 Kisten für den heutigen Tag, etwa 1,5 t. Und das ist noch nicht alles. Übermorgen geht es weiter.

Übrigens: Rote Beete kann man als Rohkostsalat essen oder mit Sesam braten oder als leckere Suppe zubereiten. Oder eben an Uli, Julius und Goofy verfüttern.

Das neue Stallteam in Aktion

Gut ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Schaufeln und Mistgabeln beginnt das neue Stallteam - bestehend aus Giada, Cassius, Ariana und Becky - seine Arbeit.

Erste Kontaktaufnahme. Goofy und Julius mögen wohl Beckys Jacke. Wie er das wohl findet?

Giada kümmert sich um das Futter und verteilt das Heu in der Raufe. Gar nicht so einfach, den Heuballen mit bloßen Händen zu öffnen.

Der Paddock muss von Mist gesäubert werden.

Alles einsammeln und ab damit in die Schubkarre.

Während wir fleißig misten, dürfen Goofy und Julius futtern. Die haben es gut!

Und zu guter Letzt: Die schwere Karre am Misthaufen ausleeren. Einer allein kann das schwere Ding nicht anheben, da braucht es schon zwei Leute.

Goofy mit roter Schnauze

Was ist denn mit Goofys Schnauze passiert? Hat er Lippenstift aufgetragen?

Die Antwort liegt im Futtereimer: Rote Beete. Frisch vom Feld. Sie scheint ihm und Julius gut zu schmecken. 

Ferien auf dem Bauernhof, mal anders

Auch in den Ferien müssen wir ran. Die Tiere machen schließlich keinen Urlaub...

Als erstes werden die Ställe der Pferde ausgemistet. Es stinkt zwar etwas, aber es macht trotzdem Spaß und Ulli freut sich auch über etwas Gesellschaft.

Mist raus, Stroh rein. Noch etwas Heu dazu und schon ist alles wieder sauber.

Jetzt bringen wir die Pferde wieder in ihre Boxen.

Nach einer kurzen Pause fahren wir auf den Acker zum Rote-Beete-Ernten.

Mirko ist auch mit dabei und schnackt ein bisschen mit uns.

Nur noch vier Kisten. Fast fertig...

Nach 2,5 Stunden sind 20 Kisten á ca. 8kg abgeerntet und fertig aufgeladen.

Rote Beete schmeckt aber nicht nur uns Menschen, sie wird auch an Rinder und andere Tiere verfüttert.

Kaum zu glauben, dass 160kg rote Beete für Goofy gerade mal für 10 Tage reichen.

Aber der kleine muss ja auch groß und stark werden, denn er bekommt seit ein paar Tagen keine Milch mehr.

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Der Alltag kehrt wieder ein

Nach dem Erntefest kehrt der Alltag langsam wieder ein.

Es hat die letzten Tage ziemlich geregnet. Darunter müssen die Arbeitsschuhe ganzschön leide. 

Goofy und Julius macht das aber garnichts aus. Sie spielen trotzdem voll Energie im Matsch. 

Goofys erstes Erntefest

Mirko bringt die Erntekrone an, die wir gestern gebunden haben, - ganz im Stile des Zillertaler Almabtriebs.

So, fertig geschmückt. Passt genau!

Noch ist es ungewohnt mit einer lauten Glocke um den Hals, und Goofy ist ewas erschrocken, doch er wird schön gestreichelt und dann geht es ihm wieder gut 

Am Stand werden wir zum Projekt befragt. Wir sind erstaunt, wie viele Leute bereits von Goofy gehört haben und ihn nun besuchen kommen.

Annäherung zwischen Goofy und seinem Kumpel Julius. Ob Julius wohl auch gerne eine so schöne Krone hätte?

Die Reihe der prächtig geschmückten Erntewagen zieht durch das Dorf und wir sind mittendrin (-;

Lucy und Pippa haben Goofy gut im Griff!

Wir haben in den letzten Tagen auch häufig das Am-Halfter-Laufen geübt, damit es heute klappt.

Er macht das super!

Goofy läuft brav hinter Julius her und nich mal die Gerte kommt zum Einsatz.

Trotz Regen herrscht ordentlich Betrieb rund um unseren Stand.

Nach dem Füttern legt Goofy sich zum Wiederkäuen in den kleinen Stall. Es ist so friedlich. Draußen plätschert der Regen und wir machen es uns mit ihm genmütlich.

Dann muss Goofy zurück in seinen Stall. Er will aber nicht.

Aber dann fällt uns ein Trick ein: Amelie läuft mit dem Milcheimer vorweg und plötzlich trottet Goofy ganz freiwillig und zügig hinterher.

 

Jetzt können Julius und er sich von dem anstrengenden Tag erholen.

Die Besucher verlassen das Museumsdorf, das Erntefest neigt sich dem Ende zu. Was für ein Tag!
 

Goofy in der Zillertaler Heimatstimme

In der aktuellen Ausgabe der "Zillertaler Heimatstimme" ist ein Artikel über Goofy und unsere Klasse erschienen. Die Chefredakteurin Gerda Gratz war bei der Übergabe beim Breitlahner dabei und hat sich ausführlich mit uns unterhalten. Den Artikel findet ihr hier auf Seite 3:

https://www.zillertalerheimatstimme.at

Vorbereitungen auf das Erntefest

Morgen ist das Erntefest. Die 9c macht einen Infostand rund ums Projekt. Hier seht ihr Mia, wie sie gerade die Pinnwand mit unseren Plakaten bestückt.

Im hofeigenen Garten pflücken wir Blumen, um die Erntekrone für Goofy zu dekorieren.

Als Grundlage der Krone brauchen wir erstmal ein Gestell aus Buchsbaum. Die Blumen werden erst zum Schluss eingeflochten.

 

 

Das Modell muss immer wieder angepasst werden, bis es ordenltich sitzt.

Kaum haben wir Goofy und Julius angebunden, um sie zu striegeln und zu schmücken, bleiben Besucher stehen und wir kommen ins Gespräch. Das erleben wir oft.

Marie mit dem Milcheimer. Trinken ist eindeutig Goofys Lieblingsbeschäftigung.

So langsam wird es!

Mirko säubert Uli vor dem großen Tag morgen. Eine ordentliche Grundreinigung gehört einfach dazu!
 

Der erste Stalldienst

Wir sind das erste Mal bei Goofy und lernen ihn etwas näher kennen. Zur Begrüßung wird erstmal gekuschelt und dann gibt es auch schon Frühstück.

Langsam wird seine Nahrung von Milch auf feste Nahrung, wie Heu, Getreide und Zuckerrüben, umgestellt. Zur Zeit bekommt er eine Mischung aus Wasser und Milchpulver

Wir kümmern uns während des Stalldienstes aber nicht nur um Goofy. Auch Ulli und Ilse müssen versorgt werden.

Wir bringen die beiden erstmal auf die Weide, bevor es dann weitergeht...

 

Wir gehen erstmals mit Goofy spazieren, um ihn für das, am 29.09.2019 anstehende, Erntefest vorzubereiten und ihn an das Halfter zu gewöhnen.

Es klappt schon ganz gut!

 

Julius ist auch mit dabei.

 

Die erste Begegnung von Julius und Goofy läuft super. Julius ist 3 Monate älter als Goofy und fortan sein älterer "Bruder".

Sie sind jetzt schon beste Freunde und verstehen sich sehr gut.

Die Sicherheitseinweisung

Am Di, dem 17.9.2019 findet sich die ganze Klasse im Museumsdorf ein. Es erfolgt die obligatorische Scherheitsbelehrung durch Egbert. Danach schickenwir Herrn Mehnert erstmal zum Einkaufen: 4 Paar Sicherheitsschuhe S3 mit Stahlkappe in verschiedenen Größen für das erste Stallteam.

Nach der Einweisung sehen wir alle zusammen das erste Mal Goofy wieder. Er hatte etwas Fieber die letzten Tage. Eine Reaktion auf die Reise. Wir haben auch darüber gesprochen, dass Goofy nächste Woche "gekniffen" wird. 

Nun kann es also losgehen mit unserem Projekt.

Goofy in den tiroler Medien

Überraschend stößt am Dienstag, dem 10.9 noch ein Team des ORF (Öffentlich rechtliches Fernsehen Österreichs) dazu, um einen kurzen Beitrag über unser Projekt zu drehen. Da kommt es nach kurzer Zeit zu kleinen Komplikationen aufgrund unserer eigenen Dreharbeiten. Aber wir können uns dann schnell einigen, dass das ORF sich etwas zurückhält und sich nicht zwischen uns und Goofy stellt. 

Goofy darf dann nach langer Zeit mal wieder aus seinem kleinem Stall und wird von den Mädchen zu einer kleinen unumzäunten Wiese direkt neben Walters Almhütte geführt. Die Mädels haben Schwierigkeiten, Goofy am Halfter zu halten, so wild ist er. Der Tiroler Amtstierarzt Dr. Kastlunger führt die offizielle Untersuchung durch und genehmigt den Transport. Dann werden Walter, Egbert, Amelie, Lilly und Frau Dammann noch interviewt. Und wir stellen auch Dr. Kastlunger noch einige Fragen.

Am Ende verläuft alles glatt und Goofy geht in die Hand von Egbert Läufer über. Walter und Egbert verstehen sich prima, obwohl sie ganz verschiedene Dialekte sprechen. Sie haben sogar fast das gleiche Hemd an.

 

Goofys Ankunft im Museumsdorf

Am späten Abend des 11.9. gegen 23 Uhr öffnen sich noch einmal die Tore des Museumsdorfes. Mirko lehnt am Stall und sieht zu, wie Egbert und Herr Mehnert mit dem Anhänger in der Nacht vorfahren. Es ist geschafft! Nach 14 Stunden mit mehreren Pausen ist Goofy in seinem neuen Zuhause angekommen. Die Fahrt über hat er in dem geräumigen Anhänger zumeist gelegen und wirkte einigermaßen entspannt. In Göttingen wurden dann noch 3 Ziegen hinzugeladen und leisteten dem Stierkalb fortan Gesellschaft. Oder besser gesagt: Sie beschnupperten sich von entgegengesetzten Seiten des Anhängers aus.

Mirko führt Goofy mit zwei Fingern gekonnt per Saugreflex in den freien Schafstall am Ende des Museumsdorfes, damit Goofy sich erstmal in Ruhe einleben kann. Und dann gibt es noch einen Eimer Milch. Eine schöne friedliche Stimmung: Goofy trinkt, Egbert, Mirko und Herr Mehnert gucken zu. Keiner spricht ein Wort. Jeder ist froh, dass das gut gegangen ist, denn der Transport lag uns allen auf. 

Freudiges Wiedersehen

Wer hätte das gedacht? Vor nur 2,5 Monaten hatten wir diese verrückte Idee und gestern passierte es wirklich! Wir kommen zurück ins Zillertal, um unseren Stier Goofy zu holen. Nach einer langen Fahrt kommen wir endlich im Zillertal an und können es kaum erwarten, Goofy wiederzusehen. Direkt nach unser Ankunft, stürmen wir den Stall der Kühe. Goofy steht in seiner eigenen Niesche und ist kaum wiederzuerkennen. Unglaublich, wie er in dieser Zeit gewachsen ist. Von Walter geschätzte 140-160 kg soll er jetzt wiegen. Er hat auch schon kleiner Hörner, ist aber noch genauso verkuschelt. Als dann Egbert später nachkommt, lernt Goofy seinen neuen Besitzer kennen. Die Begegnung zwischen dem Stier und dem Bauern des Museumsdorfes lässt sich von uns nur mit Liebe auf den ersten Blick beschreiben. 

 

Das Goofy Abenteuer beginnt!

09.09 morgens halb sechs am U-Bahnhof Volksdorf: Eine siebenköpfige Schülergruppe der 9c hat sich versammelt um gemeinsam mit Frau Dammann erneut ins Zillertal zu fahren. Goofy soll verladen und in seine neue Heimat gebracht werden und das wollen wir natürlich filmisch begleiten!

Zur gleichen Zeit machen sich Frank Mehnert und der Museumswart Egbert Läufer mit Pickup und Anhänger auf die 976 km lange Strecke in Richtung Österreich.

Während der insgesamt zehnstündigen Zugfahrt testen wir Ton- und Filmequipment, indem wir uns mit Kamera und Mikrofon gegenseitig interviewen und unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Projekt schildern. Gleichzeitig schreiben wir ein Goofy Tagebuch sowie diesen Blog,- ihr seht, wir sind beschäftigt!

 

Goofys Geburt

 

 

Hier bin ich gerade 2 Tage alt. Und hört mal, wie kräftig ich schon meine Stimme erheben kann. Die jungen Menschen haben mich in meinem kleinen Verschlag besucht. Und anscheinend mochten sie mich gleich gern, denn sie haben dann mit meinem Herrchen, Walter, darüber gesprochen, ob sie mich nicht mit nach Hamburg nehmen können. Mich gefragt, was ich denn gerne will, hat mich dabei niemand. So sind sie halt, die Menschen.

In jedem Fall wurden Emilia, Jojo, Amelie, Helena, Mia und Lilly meine Patinnen. Walter hat ihnen erlaubt, sich für mich einen Namen auszudenken.  Er musste mit "G" anfangen, denn meine Mutter ist ja die "Gräfin". Und bei uns Rindern beginnen unsere Namen immer mit dem Anfangsbuchstaben der Mutter.

Goofys Heimat - das Zillertal

Im Zillertal ist Goofy zu Hause. Das Zillertal liegt nördlich des Alpenhauptkamms. Hier sind die Berge schon richtig hoch. Wir, die 8c, sind mit der Bahn hierher gereist und in den Bergen gewandert. Wegen des langen Winters lag da noch viel Schnee.

 

Gewohnt haben wir in dem Gasthof "Breitlahner" auf 1400 m üNN, bei der Familie Kröll. Mit der Familie haben wir uns richtig angefreundet und dort am letzten Abend mit Walter, dem Melker von der Alm, die Idee ausgeheckt, Goofy nach Hamburg zu holen. Damals konnte sich aber kaum einer von uns vorstellen, dass das Wirklichkeit werden würde. Vorher musste auch noch eine Menge passieren...

 
 
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